Willkommen am Gremminer See!

Der Gremminer See (oder auch Ferropolissee) liegt in der Nähe von Leipzig und zählt zu einem der schönsten Seen der dortigen Gegend.

Er ist ein künstlich geschaffener See von einer Tiefe, die bis zu 33 m reicht. Erschaffen wurde er auf der ehemaligen Wüste des im Jahr 1958 aufgeschlossenen Tagebaus Golpa-Nord.

Seinen Namen hat der See von der Ortschaft Gremmin bekommen. Diese musste zu Beginn der achtziger Jahre den Abraumbaggern weichen. Die Flutung des Gremminersee begann im Oktober 1999 zuerst durch aufsteigendes Grundwasser. Ein Jahr später wurde über eine Rohrleitung Wasser aus der Mulde zugeführt. Im Jahr 2007 hatte es dann seinen Höchststand erreicht.

Der Gremminer See umschließt die Halbinsel Ferropolis auf einer Uferlänge von ca. 14 Kilometern. Auf dieser Halbinsel findet das ganze Jahr über viele Musikveranstaltungen statt, zu diesen auch das MELT-Festival gehört. Hier ist aber auch das Freilichtmuseum beherbergt. Dort werden fünf ehemalige Tagebaugroßgeräte ausgestellt.

Freizeit am Gemminersee

Doch der Gremminer See hat noch einiges mehr zu bieten. Auf dem teilasphaltierten Weg rund um den See tummeln sich auf einer Strecke von 2 km gerne die Inlineskater. Aber auch Wanderer oder Radfahrer nutzen die Wege an freien Tagen gerne. Zum Baden stehen zwei Stellen zur Verfügung. Die Uferanlagen sind an diesen Stellen gut befestigt und schwimmen ist gefahrlos möglich. Wer sich seine Zeil lieber mit Angeln vertreibt, wird auch hier ein paar ruhige Plätze finden. Laut der Tourismuszentrale sind Möglichkeiten zum Übernachten auf der Halbinsel geplant. Seit 2009 kann man nach vorheriger Anmeldung und nur in Begleitung der dortigen Tauchschule Gremminer See (Divetropolis) auch im See tauchen. Zu bewundern gibt es einige interessante Überbleibsel aus der Zeit des Tagebaus. Die Sicht beträgt bis zu 20 m.